Luftfahrt

Luftfracht – Der Transport in der Luft

»Gepostet von Pilot am Mrz 2, 2011 in Luftfahrt | Keine Kommentare

Informationen über den Nutzen der LuftfahrtDie Beförderung von Waren im Flugzeug hat eine lange Tradition. Bereits die ersten Flugpioniere mussten in ihren fliegenden Kisten Waren mitnehmen, um mit dem Transport ihr Hobby zu finanzieren. Die Mengen waren natürlich marginal.

Luftfracht als Beiladung

Die erste Luftfracht, die regelmäßig transportiert wurde, waren leider die Bomben im Ersten Weltkrieg, die aus dem Flugzeug heraus geworfen wurden. Mit dem Beginn der zivilen Luftfahrt nach dem Ersten Weltkrieg entstand eine richtige Luftfrachtindustrie.
Als die Flugzeuge größer wurden, mehr Passagiere und Lasten transportieren konnten, musste für die Passagiere auch eine Möglichkeit geschaffen werden, Gepäck zu transportieren. So wurde der Stauraum in den Flugzeugen zum Gepäcktransport benutzt. Ergaben sich hierbei Vakanzen, konnte das Flugzeug zusätzliche Güter mitnehmen. Später wurde der Laderaum der Flugzeuge genau verplant, das Gepäck der Passagiere limitiert, die freie Ladekapazität verkauft. Es entstand die Luftfracht als Industriezweig.

Luftfracht im Krieg

Die immer leistungsfähigeren Flugzeuge konnten nach und nach immer größere Lasten aufnehmen. Es wurden Flugzeuge gebaut, die ausschließlich zum Lasttransport geeignet sind. Wie oft in der Geschichte der Menschheit wurden diese zunächst für den Krieg gebaut. Große Lastensegler waren in der Lage, Kriegsmaterial weit in das Hinterland des Feindes zu transportieren und dabei geräuschlos zu agieren. Man denke in diesem Zusammenhang an die Invasion der Alliierten in Nordfrankreich. Die Armeen versorgten ihre Truppen während des gesamten Zweiten Weltkrieges mit Lastflugzeugen, die Waffen, Munition, Verpflegung usw. enthielten.

Luftfracht als Geschäft

Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die Technik eine große Anzahl leistungsfähiger Flugzeuge mit großem Ladevolumen hervorgebracht. Die Entwicklung der Flugzeuge spaltete sich nun in Passagierflugzeuge mit Luftfrachtanteil und reine Frachtflugzeuge. Letztere werden weiterhin vorwiegend militärisch genutzt oder bei Einsätzen in Katastrophengebieten. Bei den Passagierflugzeugen wird ein immer größerer Teil des maximal aufzunehmenden Gewichts als Luftfracht verkauft. Dies ist ein sehr lukratives Geschäft für alle Fluggesellschaften, denn für Luftfracht bezahlen die Auftraggeber hohe Preise. So werden Passagiermaschinen, die nicht ausgelastet sind, soweit wie möglich mit Cargofracht beladen.

Luftfracht ist schnell

Wenn ein Versender von Waren drauf angewiesen ist, seine Waren so schnell wie möglich dem Empfänger zukommen zu lassen, verwendet er Luftfracht. So kann seine Ware in kürzester Zeit um den ganzen Erdball gelangen. Auch die Empfänger von Waren liegen oft Wert darauf, dass die Waren per Luftfracht geliefert werden, damit sie just in time vorhanden sind. Ein anderer, wesentlicher Vorteil der Luftfracht ist es, das man mit ihr großvolumige Ladungen und lebende Tiere versenden kann. Ob Pferde zu Reitturnieren oder der Austausch von großen Tieren zwischen den Zoos, die Luftfracht ist hier das Mittel der Wahl.

Luftfracht ist ein eigenes Geschäft innerhalb der Luftfahrtindustrie geworden. Viele größere Fluggesellschaften haben eine eigene Cargoabteilung. Sie plant und organisiert die Logistik, sorgt für die sichere Beladung der Flugzeuge, die Sicherheit von Fracht und Fluggerät. Sie macht die Verträge mit den Versendern der Waren und sorgt in eigener Verantwortung dafür, dass die versendeten Waren auch über mehrere Stationen sicher am Empfänger ankommen. Die Bedeutung der Luftfracht für die einzelnen Fluggesellschaften kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn durch die Luftfracht ist eine regelmäßige Einnahme, unabhängig von den Passagierzahlen, gewährleistet.

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Wie man den Flugschein erwerben kann

»Gepostet von Pilot am Feb 20, 2011 in Luftfahrt | Keine Kommentare

Wer ein Auto lenken möchte, benötigt einen Führerschein. Das dauert recht lange und kann eine Menge Geld kosten. Wie muss das erst bei der Lizenz zum Fliegen sein? Ein Auto bewegt sich in zwei Ebenen, ein Flugzeug in drei Dimensionen. Dementsprechend mehr ist zu beachten.

Wofür man den Flugschein benötigt

Um Pilot zu werden, muss der Bewerber auch deutlich höhere gesundheitliche Anforderungen erfüllen als ein potenzieller Autofahrer. Abgesehen einmal von der Zeit, die so eine Pilotenausbildung kostet und ja, den Kosten. Genau wie bei Autos und Lastkraftwagen ist die Lizenz zum Fliegen nach bestimmten Flugklassen gestaffelt. Segelflugzeuge, Leichtflugzeuge, auch Ultraleichtflugzeuge, Passagiermaschinen und letztlich Jumbojets erfordern verständlicherweise unterschiedliche Qualifikationen.

Segelflugschein erwerben

Zum Erwerb des Segelflugscheins gibt es genügend Segelflugschulen, bei denen man bei gesundheitlicher Eignung aufgenommen und in Theorie und Praxis unterrichtet wird. Die Schulbank zu drücken ist dabei genauso wichtig wie die Arbeit am und mit dem Segelflugzeug und die Flugstunden mit dem Fluglehrer. Hat man die Theorie bestanden und der Fluglehrer ist der Meinung, dass man für die praktische Prüfung bereit ist, geht es zum Prüfungsflug. Anschließend winkt der Segelflugschein, man kann seine Praxis, nunmehr im Alleinflug, erweitern.

Flugschein für Ultra Leichtflugzeuge und Leichtflugzeuge erwerben

Die neuen Motorräder der Luft, die Ultra Leichtflugzeuge, und deren Brüder, die Leichtflugzeuge, können nach Erlernen der Theorie und Erwerb praktischer Kenntnisse beinahe auf jedem Sportflugplatz geflogen werden. Selbstverständlich ist auch hier eine Prüfung in Theorie und Praxis erforderlich, jedoch sind die Anforderungen nicht so gravierend. Denn schließlich dürfen diese Flugobjekte nur bestimmte Höhen und Geschwindigkeiten fliegen. Auch die Mitnahme von Passagieren ist sehr eingeschränkt. Bei diesen Fluggeräten wird nur nach Sichtflug geflogen, sodass keine Ausbildung im Instrumentenflug erfolgen muss.

Flugschein für Sportflugzeuge erwerben

Der Name sagt es schon, Sportflugzeuge werden zum Vergnügen geflogen. Erlernen kann man dies auf jedem Sportflugplatz. Die Lizenz zum Fliegen von Sportflugzeugen erfordert eine umfangreichere Theorie- und Praxisausbildung, da diese Flugzeuge weitere und höhere Strecken fliegen. Bei diesen Flugzeugen gehört die Wartung und Instandhaltung der Fluggeräte mit zum Ausbildungsprogramm, denn der Pilot muss in der Lage seien, seiner Maschine stets in Schuss zu halten. Die Anzahl der Ausbildungsstunden in Theorie, Flugpraxis und Instandhaltung ist je nach Flugschule und dem geschulten Flugzeug unterschiedlich.

Flugschein für Business Flugzeuge erwerben

Bis hierher war die Fliegerei noch Hobby. Das Fliegen von Businessflugzeugen jedoch bedarf eines Profis am Steuerknüppel. Dementsprechend muss die Ausbildung gestaltet sein. Immerhin wird bei dieser Ausbildung nicht nur ein Flugschein abgelegt, sondern die Grundlage für einen Beruf. Der angehende Pilot muss erlernen, wie man mit Instrumenten fliegt, welche Strecken und Höhen er verwenden darf, wie man an welchen Flugplatz anzufliegen hat. Er muss Fachenglisch können, um sich mit anderen Piloten und dem Tower verständigen zu können. Diese Ausbildung grenzt schon an die für Berufspiloten.

Flugschein für Jumbojets erwerben

Die großen Fluggesellschaften bieten für ihre kommenden Piloten eine komplette mehrjährige Ausbildung als Berufspilot an. Im Rahmen dieser Ausbildung werden die angehenden Piloten gesundheitlich gecheckt, an ihre Belastungsgrenzen gebracht, mit dem notwendigen Wissen konfrontiert und auf Flugsimulatoren immer und immer wieder geschult. Am Schluss folgt die Praxis unter den Augen erfahrener Piloten, denn immerhin geht es bei ihrer Tätigkeit um viele Menschenleben.

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Über die Geschichte der Luftfahrt

»Gepostet von Pilot am Feb 12, 2011 in Luftfahrt | Keine Kommentare

Die Geschichte und die Entwicklung der LuftfahrtDer Traum der Menschheit war schon seit Urzeiten, sich wie die Vögel in die Lüfte erheben zu können. Schon Ikarus hatte es versucht, mit den bekannten Folgen. Jedoch erst die Schaffung der grundlegenden Erkenntnisse zum Fliegen durch Otto Lilienthal ermöglichte die Entwicklung einer Luftfahrt.

Der Motorflug beginnt

Erste Modelle von Segel- und Motorflugzeugen wurden in Johannisthal bei Berlin gebaut. Von dort gibt es noch Filmaufnahmen, wo die Pioniere der Luftfahrt versuchen, ihre Kisten in die Luft zu bekommen. Zunächst waren es vorwiegend Segelflugzeuge, die den Weg in den Himmel geschafften.

Ein aus eigener Kraft fliegendes Fluggerät, ein Motorflugzeug, war lange Zeit der Traum vieler Erfinder. Das Problem war jedoch der leider viel zu schwere Motor samt Treibstoff, der die ansonsten flugfähigen Modelle nicht in die Luft steigen ließ. Die vom Automobilbau entlehnte Motortechnik wurde im Laufe der technischen Entwicklung immer leistungsfähiger und leichter. So konnten bald mit Stoff bespannte, aus Sperrholzrippen bestehende, aber mit einem Motor selbst fliegende Flugzeuge starten. Die ersten Anwendungen dieser Art waren, wie oft in der Geschichte der Menschheit, kriegerisch. So flogen motorbetriebene Flugzeuge in Leichtbauweise während des Ersten Weltkrieges über die Frontlinie, um den Gegner auszukundschaften.

Beginn der zivilen Luftfahrt

In Deutschland wurde nach dem Ersten Weltkrieg durch den Versailler Vertrag der Bau von Flugzeugen verboten. So begann hier die Entwicklung der Zeppeline und mit ihr die zivile Luftfahrt in Deutschland. In anderen Ländern konnte sich die zivile Luftfahrt ungehindert entwickeln, man denke hier an die Firma Fokker. Es wurden in den größeren Städten Flugplätze angelegt, Flugzeuge wurden in größeren Stückzahlen gefertigt, Menschen reisten zu geschäftlichen Zwecken und zum Vergnügen mit dem Flugzeug. Wagemutige Flugpioniere flogen immer größere Entfernungen, man denke hier an Charles Lindberg mit seiner Atlantiküberquerung. Ein großer Teil der zivilen Luftfahrt wurde mit Zeppelinen abgewickelt. Besonders interessant und geschäftlich einträglich war die Zeppelinluftfahrt über den Atlantik. Bis zum Absturz des Luftschiffes Hindenburg in den USA. Aus der Traum, den Zeppelin als weltweit akzeptiertes Transportmittel der Luft zu verwenden.

Technische Entwicklung durch Kampfflugzeuge

Im Zweiten Weltkrieg nahm die die technische Entwicklung der Fluggeräte rasant an Fahrt auf. Bessere Motoren, leichtere Materialien, besser ausgebildete Piloten, neues Flugbenzin – all dies führte zu schnelleren Flugzeugen mit längerer Reichweite. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in Deutschland beginnend die Strahlflugzeuge entwickelt. Der Antrieb erfolgte bei ihnen nicht mehr durch einen rotierenden Propeller, sondern durch das Ausströmen des erhitzten Gases nach hinten. Diese Entwicklung wurde nach dem Krieg in allen Ländern fortgeführt und führte zu den heute üblichen Düsenflugzeugen.

Mehr Passagiere, mehr Komfort

Die Luftfahrt entwickelte sich in großem Tempo, denn die Nachfrage war groß. Es wurden immer größere Flugzeuge gebaut, mit mehr Komfort, mit Bordpersonal, mit mehr Sitzplätzen für Passagiere. Es entwickelte sich ein Technologie- und Konkurrenzkampf zwischen den größten Flugzeugbauern in den USA und in Europa. Die Luftfahrt heute ist ein weltweites Massengeschäft und hat eine eigene Touristikindustrie befördert. Der Flug in die Ferien ist heutzutage selbstverständlich und unkompliziert geworden. Der Komfort für die Passagiere, gerade beim Langstreckenflug, wird immer besser.

Bild: Eray – Fotolia

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Die Luftfahrt im Wandel

»Gepostet von Pilot am Feb 5, 2011 in Luftfahrt | Keine Kommentare

Informationen über die LuftfahrtDie Luftfahrt hat eine Tradition, die bis ins 19. Jahrhundert reicht. Abgesehen einmal von Ikarus, der es schon weit früher versucht hat. Und wenn man von der Luftfahrt spricht, meint man nicht den Ballonflug.

Die Anfänge der Luftfahrt

Deutschland hatte, wie bei vielen technischen Innovationen, so auch bei der Luftfahrt in der Entwicklung die Nase vorn. Der erste Flugplatz der Welt entstand in Johannisthal bei Berlin, der erste kommerzielle Flugplatz war Berlin Tempelhof. In Johannisthal entstanden die ersten flugfähigen Modelle von Segel- und Motorflugzeugen. Der deutsche Pionier der Luftfahrt, Otto Lilienthal, führte seine Flugversuche in der Uckermark durch.

Die Luftfahrt vor dem Zweiten Weltkrieg

In den Anfangszeiten der Luftfahrt war der heute weltweite Boom der Luftfahrt nicht abzusehen. Wie viele technische Entwicklungen wurde auch die Luftfahrt zunächst vorwiegend für kriegerische Zwecke verwendet. Im Ersten Weltkrieg flogen Flugzeuge vor allem, um Feindbeobachtungen effektiv durchführen zu können. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde Deutschland mit dem Versailler Vertrag der Bau von Flugzeugen untersagt. So konnte die zivile Luftfahrt nur sehr langsam in Deutschland aufgebaut werden, während sie international bereits die ersten Höhepunkte hatte. Notgedrungen entstand in Deutschland die Entwicklung und Produktion der Zeppeline, die zunächst großen Erfolg hatten. Zeppeline flogen in aller Welt und transportierten die, die es sich leisten konnten, überall hin.

Die Luftfahrt im Zweiten Weltkrieg in Deutschland

Die zivile Luftfahrt in Deutschland beschränkte sich vor und während des Zweiten Weltkrieges zunächst auf die Zeppeline. Leider mussten diese jedoch mit Wasserstoff betankt werden, einem sehr explosiven und brennbaren Gas. Bedingt war dies durch das Embargo der USA für den Export von Helium nach Deutschland. Die Explosion das Luftschiffs Hindenburg in den USA war das Ende der deutschen Zeppelinträume. Die deutsche Industrie hat kurz vor und während des Zweiten Weltkrieges auch zivile Flugmaschinen gebaut. Man denke nur an die Firma Junkers in Dresden. Letztlich wurden alle diese Flugzeuge, auch international, militärisch eingesetzt.

Entwicklung von Strahlflugzeugen

Bereits gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurden in Deutschland Düsenflugzeuge entwickelt, die jedoch nicht zum Einsatz kamen. Diese technische Entwicklung wurde nach dem Krieg in den USA fortgesetzt und die ersten Strahlflugzeuge entstanden. Fortan wurde die zivile Luftfahrt sowohl mit Propeller- als auch mit Düsenflugzeugen durchgeführt. Den Düsenflugzeugen gehörte wegen ihrer größeren Reichweite die Zukunft des Luftverkehrs. Mit der Größe der Flugzeuge, der höheren Passagierzahl und der größeren Reichweite stieg auch der Komfort in den Flugzeugen. Die Flugzeuge wurden besser ausgestattet, Bordpersonal bediente die Fluggäste, Business- und Economyklasse wurden eingeführt.

Heute ist Fliegen wie Bahnfahren, nur schneller

Die Luftfahrt wird heute von ganz normalen Menschen ganz alltäglich benutzt. Das Flugzeug wird im Prinzip wie die Bahn benutzt, nur gelangt man schneller ans Ziel und das Ziel kann weiter Weg sein. So hat sich rund um die Luftfahrt eine ganze Touristikindustrie entwickelt. Auch der Geschäftsmann nutzt das Flugzeug, um ohne Zeitverlust zu seinen Geschäftsterminen reisen zu können. Statistisch gesehen ist das Reisen mit dem Flugzeug übrigens die sicherste Art zu verreisen. Die für die zivile Luftfahrt entwickelten Flugzeuge werden immer größer und komfortabler, können immer mehr Passagiere transportieren. So wird die Luftfahrt auch in Zukunft ein Massentransportmittel sein.

Foto: Berlinerpixel.de – Fotolia

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